Die Stammheim-Tonbänder

Die Stammheim Tonb nder Jahre lagen sie im Staatsarchiv Ludwigsburg jetzt gibt diese Auswahl aus wieder aufgefundenen Tonb ndern Einblick in den Stammheimer Gerichtsprozess gegen Andreas Baader Gudrun Ensslin Ulrike

  • Title: Die Stammheim-Tonbänder
  • Author: Maximilian Schönherr
  • ISBN:
  • Page: 327
  • Format:
  • 30 Jahre lagen sie im Staatsarchiv Ludwigsburg, jetzt gibt diese Auswahl aus 21 wieder aufgefundenen Tonb ndern Einblick in den Stammheimer Gerichtsprozess gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Jan Carl Raspe Sondergesetze, Misstrauensantr ge der Verteidigung, Versuche der Angeklagten, ein Tribunal gegen den Vietnamkrieg und die Isolationsfolter zu schaffen, die Aufzeichnungen legen Zeugnis ab von hochaggressiven Wortwechseln und politischen Deklamationen Ein Tondokument von politischer Wucht.

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      327 Maximilian Schönherr
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      Posted by:Maximilian Schönherr
      Published :2018-07-11T02:40:42+00:00

    One thought on “Die Stammheim-Tonbänder

    1. None

      Wenn hier 10 Sterne vergeben werden könnten, würde ich es tun.Es ist einfach nur beeindruckend, dass einem Teil der deutschen Geschichte, die man vornehmlich aus dem "Baader-Meinhof-Komplex", bestehend aus eng gedruckten Zeilen (in meiner Ausgabe zumindest) und manchmal langatmigen Ausführungen, kennt, eine "Stimme" gegeben worden ist. Nicht nur der Inhalt des Gesagten, sondern auch der Umgangston der Beteiligten fügt sich so zu einem Bild über die damalige Zeit zusammen (die ich nicht erle [...]

    2. None

      ob man das jedoch wirklich haben muss ist fraglich - inhalt ist nix neues, aber das gefühl, die stimmen wirklich mal zu hören geht etwas unter die haut

    3. None

      Ein, für die deutsche Geschichte unverzichtbares Dokument. Sollte zu jedem interessierten literarischen und historischen "Haushalt" gehören. Egal, wie man dazu steht.

    4. None

      Das muss man gehört haben! Rechtsanwälte mit "Eiern in der Hose", die polarisierende vermeintliche Weltverbesserer gegenüber dem Polizeistaat verteidigen. Unerreicht: Otto Schilly! "Ich halte hier der macht das Argument des Rechts entgegen", brüllt er den Vorsitzenden an. Immer wieder gern gehört. Ich würde mir die Bänder komplett anhören, wenn es sie noch gäbe.

    5. None

      Diese Aufnahmen sind ein ungemein wichtiges Zeitdokument und unerlässlich, wenn man sich einen Überblick über diedamalige Zeit machen möchte. Es räumt auch mit der unerträglichen Verklärung der RAF, Andreas Baader und GudrunEnsslin auf. Die Unverschämtheit mit der Anwalt Otto Schily hier auftritt, sich nur durch Störungen, Pöbeleien,Beschimpfungen und Befangenheitsanträgen beschäftigt spricht Bände. Ich frage mich allen ernstes, ob hier nur juristischeUnkenntnis versucht wurde zu ü [...]

    6. None

      Die Bänder sind in jedem Fall hörenswert, wenngleich die Kritik im raum stehen bleibt das Maximilian Schönherr es als bewiesen ansieht das sich die RAF Aktivisten selbst umgebracht haben, was keineswegs ein faktum darstellt.Die Brutalität mit der die Bundesrichter der BRD gegen die RAF Aktivisten "bitte entfernen sie baader wenn nötig mit Gewalt" und Hohn gegenüber der Verteidigung "protokollanmerkung von Schily" vorgehen ist in diesem audio Dokument gut zu erkennen.

    7. None

      Hochinteressante Tondokumente vom Prozess in Stammheim. Mir viel besonders auf, welch unterschiedliche Sprache gesprochen wurde: Auf der einen Seite die Angeklagten mit ihrer schwer verständlichen 68er-Dialektik, die den Prozess vor allem als Gelegenheit zur Darstellung ihrer Motive nutzten, und auf der anderen Seite Richter und Staatsanwaltschaft, die äußerste Mühe hatten, einen sachgemäßen und ordentlichen Verlauf des Prozesses zu gewährleisten. Die Doku selbst ist sehr gut gelungen, ab [...]

    8. None

      Eben habe ich die CD fertig gehört und bin geplättet. Die Original-Aufnahmen nehmen den Hörer gefangen - man ist seltsam fasziniert von der Aggressivität und Wut, die aus diesen Stimmen herauszuhören ist. Nicht selten wird nur noch geschrieen im Gerichtssaal.Einige Sequenzen bleiben besonders im Gedächtnis - so z.B. ein Antrag von Ulrike Meinhof, in dem sie indirekt einen Ausstieg erwägt und der vom Gericht überhört wird. Oder der Angriff eines Kronzeugen auf den vorsitzenden Richter. M [...]

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